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Reisen mit Respekt - social responsibility!
„Reisen ist Verantwortung, da
man dabei -im wahrsten Sinne des Wortes– auch immer
Grenzen überschreitet.“* Wir wollen eine Art
des Reisens fördern, die verantwortungsvoll und respektvoll
erfolgt und bei der sich alle Menschen –Reisende wie
Bewohner des Reiseziels- auf derselben Augenhöhe begegnen
können. Daher bieten wir keine Safaris oder Clubreisen
an.
Wir haben uns spezialisiert auf eine Art des Tourismus, die
auf aufrichtigem Interesse, Wertschätzung und Achtung
beruhen soll. Zu
viele Reiseunternehmungen erfolgen leider ohne Rücksicht
auf die Werte und Kulturen der Menschen in den Gegenden, an
die gereist wird. Eurozentrische Erwartungen sowie ein ungefiltertes
Ausagieren der eigenen Kultur am Urlaubsort enthalten nicht
nur koloniale Elemente sondern führen auch zu langfristigen
Schäden – sowohl für die kulturelle Autonomie
und Traditionen der bereisten Orte als auch hinsichtlich der
Qualität der Begegnungen.
Bezüglich negativer Auswirkungen von Reisen auf die Natur
erfahren wir momentan eine gestiegene Achtsamkeit der Gesellschaft:
immer mehr Reisende haben den Wunsch, sich an der Reparatur
der durch sie verursachten Schäden zu beteiligen. So
erfahren Umwelt-Programme wie Atmosfair große Akzeptanz.
Timbooktour geht einen neuen Schritt: wir übernehmen
Verantwortung für die Schäden, die durch Urlaubsreisen
auf kultureller und sozialer Ebene entstehen.
„Das Problem entsteht hier in Europa. Hier lernen
wir von klein auf, dass es die „Anderen“ sind,
die sich auf unsere Kultur einlassen müssten, nicht anders
herum. Hier lernen wir, dass wir Respekt recht einseitig verteilen
und über andere Kulturen urteilen dürfen. Daher
muss ein „Reparaturprogramm“ bei uns zu Hause
–vor der eigenen Tür- durchgeführt werden.“*
Menschen aus genau den Gegenden, die wir gerne bereisen, stehen
ihrerseits paradoxerweise in unserem Land großen Schwierigkeiten
gegenüber. Soziale Verantwortung übernehme ich,
wenn ich dabei mithelfe, dass bereits hier in Europa die Weichen
gestellt werden für eine reflektierte und vorurteilsfreie
Haltung allen Kulturen und Gesellschaften gegenüber.
Daher unterstützen wir eine media-watch-Organisation
dabei, ihre Antidiskriminierungs-Aufklärungsarbeit fortzuführen,
dort wo sie am meisten Menschen erreicht: in der deutschen
Medienöffentlichkeit.
Mit dem Kauf jedes Flugtickets tragen Sie mit dazu bei, dass
in Deutschland immer weniger diskriminierende Bilder und Inhalte
perpetuiert werden, wie zum Beispiel das Phantasma der „defizitären
Anderen“ und der überlegenen, „zivilisierenden“
europäischen Kultur(en), dessen Tradierung gerade mit
Reisen leider untrennbar verbunden ist. Von jedem bei uns
gebuchtem Flug gehen 5 € an die antirassistische Aufklärungsarbeit
der media-watch-Organisation.
* Yesim Fadia
Artikel „Bilder ohne
Ende – Zur Konstruktion des Fremden in Geschichte und
Gegenwart“,
von Manuel Geller:
www.sopos.org/aufsaetze/4430591b5ef8a/1.phtml
Hintergrund-Infos zur media-watch
Organisation:
Was in anderen Ländern Gang und Gäbe und bereits
seit längerer Zeit institutionalisiert ist, wurde in
Deutschland im Jahr 2001 zivilgesellschaftlich initiiert:
“der braune mob e.V.” ist Deutschlands erste media-watch
Organisation, gegründet 2001 von einer Gruppe Schwarzer
deutscher Medienprofis
(TV-Produzenten, SchauspielerInnen, ModeratorInnen, MusikerInnen,
RedakteurInnen, AutorInnen, JournalistInnen, JuristInnen,
HistorikerInnen...), die diskriminierungsfreie Berichterstattung
erreichen wollen. Dies geschieht in erster Linie mittels Aufklärung.
Durch umfassende Informationen und Diskurse gibt “der
braune mob e.V.” Hilfestellung, wie ein fairer und politisch
korrekter Umgang mit allen Menschen und Themen in der Öffentlichkeit
erfolgen kann. Zu diesem Zweck beobachtet der Verein die Medien
und tritt in einen öffentlichen Dialog. Zahlreiche JournalistInnen,
PublizistInnen und Redaktionen wenden sich mit Fragen an die
Organisation, einige haben deren Inhalte und Empfehlungen
in ihre redaktionellen Richtlinien aufgenommen. Dabei sind
Leserinnen und Zuschauer zum Mitmachen eingeladen und ein
wichtiges Element der Aufklärungsarbeit.
Zu den Aktivitäten der
media-watch gehören unter anderem:
- regelmäßige Herausgabe der "Informationen
für Journalisten zu diskriminierungsfreier Sprache",
gratis zum download
- gratis Online Archiv zur Recherche mit Themenschwerpunkten
wie "Schwarze deutsche Kultur
und Geschichte", "Medienbetrachtung",
"Kinder/Jugend", "Schwarze Deutsche während
der NS-Zeit"
- FAQ-Seite für heikle Fragen politisch korrekter Ausdrucksweise
und Inhalte
- Durchführung des „KiKuJu“-Kinder-und-Jugend-Kulturwettbewerbs
ReferentInnen des Vereins halten darüber hinaus Vorträge
an Universitäten und Workshops in Redaktionen zum Themen
rund um diskriminierungsfreie Berichterstattung.
Ausführliche Infos
und weiterführende FAQ:
www.derbraunemob.de
www.blog.derbraunemob.info
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